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Die Dodekanes Inseln, oder auch Dodekanes, sind eine griechische Inselgruppe in der östlichen Ägäis mit etwa 220.000 Einwohnern. Dodekanes besteht aus insgesamt über 160 Inseln, wovon lediglich 24 bewohnt sind.

Die größte und bekannteste Insel der Dodekanes ist Rhodos. Zu den weiteren erwähnenswerten Inseln der Inselgruppe gehören Kos, Karpathos, Kalymnos, Leros, Patmos, Symi, Astypalea, Kasos, Nisyros, Lipsi, Tilos sowie Megisti.

Die Insel Rhodos ist die Hauptinsel der Dodekanes-Inselgruppe und stellt auch gleichzeitig mit Rhodos-Stadt die Hauptstadt. Auf der Insel leben etwa 130.000 Einwohner, davon die Hälfte in Rhodos-Stadt.

Rhodos liegt im erweiterten Mittelmeer kurz vor der türkischen Küste, ist rund 80 Kilometer lang und ungefähr 40 Kilometer breit. Sie ist damit die viertgrößte aller griechischen Inseln.

Die Insellandschaft ist vorwiegend sehr gebirgig, mit der höchsten Erhebung des 1.215 Meter hohen Attavyros. Die Insel Rhodos ist eine der sonnigsten Territorien Europas, mit sehr seltenen Regenfällen in den Sommermonaten.

Weitere bedeutende Städte der Insel Rhodos sind Lindos, Lalyssos, Faliraki, Afandou, Asklipio, Theologos, Koskinou sowie Archangelos.

Der Tourismus ist mit rund 87% der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig von Rhodos. Zusätzlich werden in der Landwirtschaft noch Oliven und Wein angebaut sowie Ziegenkäse hergestellt.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Rhodos zählen die Statuen Elafos und Elafina an der Hafeneinfahrt von Rhodos, der Großmeisterpalast mit seinen Festungsanlagen und Stadtmauern, die Süleyman-Pascha-Moschee, die Altstadt von Rhodos-Stadt, die Thermen von Kallithea, die Akropolis von Lindos, die Ruine von Monolithos, die Akropolis und das Antike Stadion in Rhodos-Stadt, die drei Windmühlen am Mandraki-Hafen – das meistfotografierte Fotomotiv von Rhodos, das Jüdische Museum mit der Synagoge, das Kloster Tsambika mit seiner imposanten Aussicht, die gotische Kirche der Jungfrau von den Burgh, die mittelalterliche Ritterstraße „Street oft he Knights“ in der Altstadt von Rhodos, das Folklore Museum, die Himmelfahrts-Kirche in Lindos, die Saint Nektarios Kirche in Faliraki, das Archäologische Museum, die Kirche von St. Panteleimon, das beeindruckende Tor „Thalassini Pyli“ in der alten Stadtmauer sowie zahlreiche wunderschöne lange Sandstrände.

Im Juni 2017 besuchte ich das bisher einzige Mal die Insel Rhodos. Die Insel ist aufgrund seiner zahlreichen Attraktionen ein großartiger Ort für einen Urlaub, allerdings fand ich die Stadt Rhodos bereits Mitte Juni schon ziemlich überfüllt. Meine auf Rhodos geborene Stadtführerin Valentina meinte, dass jährlich im August fast doppelt soviel Touristen als im Juni nach Rhodos kommen, das konnte ich mir bei der aktuellen Besucherfülle gar nicht vorstellen.

In Rhodos wohnte ich in einem eleganten neuen Boutique-Hotel unweit der Altstadt. Am Morgen unternahm ich mit dem Roten Bus erstmal eine Stadtrundfahrt, die auch durch einige Gebiete außerhalb führte. Das ist definitiv die beste Möglichkeit die Stadt und die umliegende Region kennenzulernen.

Nach der Busfahrt und nach einem deftigen Gyros zum Mittag, verbrachte ich den Rest des Tages in der Altstadt. Dort verabredete ich mich auch am späten Nachmittag mit Valentina, die ich tags zuvor am Flughafen kennengelernt hatte. Sie zeigte mir in drei Stunden fast jeden Winkel der imposanten Altstadt, was für ein spannendes Erlebnis.

Nach diesem wirklich tollen Tag und dem fantastisch geführten Rundgang, lud ich sie zum Abendessen in ihr Lieblingsrestaurant ein. Wir saßen unter einem riesigen Baum auf einem kleinen alten Platz, ganz ohne Touristen und zu normalen Preisen.

Rhodos ist wirklich einzigartig und auf jeden Fall immer einen Besuch wert. Wer sich im Hochsommer nicht an den Touristenmassen stört, der ist hier absolut richtig aufgehoben.