Kein Visum erforderlich
Einreisegebühr: 100,- USD
Ausreisegebühr Ecuador: 20,- USD

Die Galapagosinseln sind ein Archipel im östlichen Pazifischen Ozean und gehören zweifelsfrei zu den schönsten Inseln der Welt. Sie liegen am Äquator rund 1.000 Kilometer westlich der ecuadorianischen Küste in Südamerika und gehören politisch zu Ecuador.

Man kann die Inselgruppe über die Insel Baltra oder die Insel San Cristobal anfliegen, entweder von der Hauptstadt Quito oder Guayaquil.

Die außerordentliche und einmalige Flora und Fauna der Inseln gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO. Sie werden durch den Nationalpark der Galapagosinseln geschützt.

Die Inselgruppe besteht aus 13 Inseln mit einer Fläche von mehr als 10 Quadratkilometern und über 100 kleineren und winzigen Inseln, darunter die weit nordwestlich liegenden Darwin und Wolf. Fünf Inseln sind besiedelt: Santa Cruz, San Cristobal, Isabela, Floreana und Baltra. In Baltra existiert allerdings keine Wohnbevölkerung, sondern lediglich ein Militärstützpunkt.

Die Galapagos Inseln sind vulkanischen Ursprungs, der auch heute noch vulkanische Aktivität auf den Inseln Isabela und Fernandina bewirkt.

Aufgrund ihrer Entfernung von anderen Landmassen, zeichnen sich die Galapagosinseln durch eine Vielzahl endemischer Tier- und Pflanzenarten aus. Zu den bekanntesten Tierarten zählen die Galapagos Riesenschildkröte und die Galapagos Landleguane. Weitere Arten sind Pinguine, Geckos, Meerechsen, Lavaechsen, die Rote Klippenkrabbe, der Drusenkopf, Seelöwen, Pelikane sowie unzählige Vogelarten.

Der Tourismus ist auf den Galapagosinseln inzwischen die wichtigste Einnahmequelle, aber zugleich auch die größte Bedrohung für das sensible Ökosystem und die Tierwelt des Archipels. Die Touristenströme werden seit 2009 sehr stark kontrolliert und gelenkt, hierfür wurde ein neues Kontrollsystem eingeführt mit der sogenannten Kontrollkarte.

Zu den bedeutendsten Hafenstädten bei Kreuzfahrttouristen zählen Puerto Ayora (Insel Santa Cruz), Puerto Baquerizo Moreno (Hauptstadt auf der Insel San Cristobal) und Puerto Villamil auf der Insel Isabela. Jährlich kommen inzwischen fast 250.000 Touristen auf die Inselgruppen.

Im Dezember 2017 und Januar 2018 war ich bisher das einzige Mal für vier Tage auf den Galapagosinseln. Ich verbrachte dort die stimmungsvolle Jahreswende auf dem Hauptplatz von Puerto Ayora. Der Strand von Tortuga Bay in Puerto Ayora mit all seinen verschiedenen Lebewesen ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis. Inmitten von unzähligen Meerechsen, Leguanen, Pelikanen, Robben und roten Klippenkrabben, macht der Strandurlaub natürlich besonderen Spaß. Auch der Besuch in Ponte Rosa bei den freilebenden Galapagos Riesenschildkröten, wird mit Sicherheit immer in bleibender Erinnerung bleiben.

Die Galapagos Inseln sind auf jeden Fall ein lohnendes und unvergleichbares Reiseziel, auch wenn die Anreise über Baltra etwas beschwerlich und aufwendig ist. Nach der Ankunft am Flughafen, ging es zuerst mit einer kurzen Busfahrt zur Fähre, um anschließend nach der gut 15-minütiger Bootsfahrt erneut den Bus für eine etwa einstündige Fahrt zur Hotelunterkunft in Puerto Ayora zu nutzen.

Nach den Galapagos Inseln, führte ich meine Reise über Quito in die peruanische Hauptstadt Lima fort.