Visa- und Einreisebestimmungen Guyana:
Reisepass erforderlich
Es wird kein Visum benötigt

Informationen vom Auswärtigen Amt zu ihrer Guyanareise:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/guyanasicherheit/220348

Guyana ist ein Staat im Norden Südamerikas mit etwa 750.000 Einwohnern. Er grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Venezuela, im Osten an Suriname und im Norden an den Atlantischen Ozean. An der Grenze zu Venezuela und Brasilien erhebt sich das Guayana-Gebirge, nach dem Der Staat benannt wurde.

85% des Landes sind dünn besiedelter tropischer Regenwald und das Klima ist tropisch mit Niederschlägen. In der bis zu 70 km breiten Schwemmlandzone befindet sich der Agrargürtel des Landes, wo Reis, Zuckerrohr, Kokosnüsse und Zitrusfrüchte angebaut werden. Der Nationalpark Potaro besticht durch seine zahlreichen Wasserfälle, darunter die 225 Meter hohen Kaieteur-Fälle.

Die Besiedlung beschränkt sich weitgehend auf den Küstenraum, während im Hochland einzelne Indianerstämme angesiedelt sind. Rund 57% der Bevölkerung sind Christen und 29% bekennen sich zum Hinduismus. Im Hochland leben nach wie vor mehrere Indianergemeinschaften, die ihre eigenen Religionen praktizieren.

Die hauptsächlich gesprochene Sprache ist Englisch, daneben indische Sprachen sowie Indianersprachen. Die Landeswährung ist der Guyana-Dollar, dabei entspricht 1,- Euro etwa 240,- GYD. Der Guyana-Dollar ist außerhalb des Landes nicht verwertbar.

Guyana ist der einzige südamerikanische Staat, der die Todesstrafe auch im Zivilrecht beibehalten hat. Die Todesstrafe gilt für Mord, geplanten Mord, Terrorismus, Vergewaltigung, Verrat und Folter.

Guyana lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und vom Bergbau. Das Land besitzt eines der weltgrößten Vorkommen an Bauxit, seinem wichtigsten Exportprodukt. Exportiert werden weiterhin Gold, Manganerze, Diamanten, Zucker, Reis, Garnelen, Rum und Holz. Für die Gewinnung von Bodenschätzen wurden große Teile des Waldes abgeholzt, zugleich aber wäre das Land von einem Anstieg des Meeresspiegels im Zuge des Klimawandels stark betroffen.

Die größten Städte des Landes sind Georgetown, Linden, New Amsterdam und Anna Regina.

Georgetown ist die Hauptstadt von Guyana mit rund 30.000 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und etwa 135.000 Einwohnern in der Agglomeration. Die Stadt ist Sitz der Karibischen Gemeinschaft. Georgetown ist vom Kontrast zwischen repräsentativen Gebäuden in der Innenstadt und den Wellblechhütten in den Außenbezirken geprägt. Die Stadt ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes und wird auch als Gartenstadt der Karibik bezeichnet. Der Seehafen der Stadt ist zugleich der Haupthafen von Guyana, von hier wird ein Großteil der Exportgüter verschifft.

Nach Georgtown kommen mehr als 450.000 Touristen pro Jahr, das entspricht 86% des gesamten Tourismus in Guyana. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Parlamentsgebäude, die St. Georges Kathedrale – mit dem 45 Meter hohen Turm eine der höchsten Holzkirchen der Welt, der Botanische Garten mit seinen vielen Flammenbäumen, das Rathaus, das Regierungsgebäude im Kolonialstil, das Cricket-Stadion, Victoria Law Courts, das internationale Kongresszentrum sowie die Laluni Street.

Im August 2015 besuchte ich Georgetown für zwei Tage. Es ist eigentlich recht schwierig dort hinzukommen, nicht wirklich viel los oder lohnenswert. Nachdem der Stadtrundgang nach nur einer Stunde beendet war, fand am Abend glücklicherweise ein Volksfest statt, wo ich als einziger Weißer natürlich der Höhepunkt war. Die Menschen dort waren alle sehr freundlich und es wurde ein richtig schöner und spaßiger Abend.