Visa- und Einreisebestimmungen Costa Rica:
Reisepass erforderlich
Es wird kein Visum benötigt

Informationen vom Auswärtigen Amt zu ihrer Costa Rica-Reise:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/costaricasicherheit/224816

Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika mit etwa fünf Millionen Einwohnern. Das Land grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama, im Osten an das Karibische Meer sowie im Westen an den Pazifischen Ozean. Costa Rica ist eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas. Wegen seiner Neutralität gilt das Land auch als „die Schweiz Mittelamerikas“.

Die offizielle Amtssprache des Landes ist Spanisch. Die benutzte Landeswährung ist der Costa-Rica-Colon, dabei entspricht 1,- Euro etwa 640,- CRC.

Die Bevölkerung Costa Ricas werden umgangssprachlich Ticos oder Ticas genannt und bestehen zu 95% aus Mischlingen. Der Großteil der Einwohner verfolgt dabei den christlichen Glauben.

Zu den größten Städten Costa Ricas zählen San Jose, Heredia, San Francisco, Cartago, Alajuela, Liberia, Puntarenas, Paraiso sowie Puerto Limon.

Das Staatsgebiet Costa Ricas unterteilt sich in fünf topographische Zonen, wie die trockene Halbinsel Guanacaste im Nordwesten, die fruchtbare Pazifikküste, die flachen Ebenen der Karibikküste, das zentrale Hochland mit der Hauptstadt San Jose sowie die vulkanischen Bergketten der Cordilleras. In den Cordilleras befinden sich eine Vielzahl noch aktiver Vulkane, wie unter anderem den Turrialba, allerdings sind auch einige bereits erloschen.

Die höchste Erhebung des Landes ist der Berg „Chirripo Grande“ mit 3.820 Metern.

Costa Rica besitzt insgesamt 28 Nationalparks und fast 30% der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Zum Erhalt des tropischen Regenwaldes, setzt der Staat erfolgreich auf den Ökotourismus. Ungefähr zwei Millionen Touristen besuchen jährlich die Regenwälder und geben somit viel Geld für deren Schutz aus.

Costa Rica ist damit ein großes ökologisches Vorbild für die Welt und erzeugt 100% des eigenen Strombedarfs durch erneuerbare Energien, einzigartig auf dieser Erde.

Die Wirtschaft Costa Ricas basiert vorwiegend auf der Landwirtschaft, dem internationalen Tourismus sowie auf der Industrie, mit dem High-Tech-Sektor, in Form einer großen Chipfabrik.

Die Landwirtschaft ist durch den Bananenanbau in Costa Rica immer noch stark ausgeprägt. Das Land ist inzwischen der zweitgrößte Bananenexporteur der Welt. Die bekannten Firmen Chiquita, Del Monte oder Dole, machten den Staat außerdem zum weltweit führenden Exporteur von Ananas. Weitere nennenswerte landwirtschaftliche Exportgüter sind Kaffee, Papaya, Zuckerrohr, Melonen sowie Nüsse.

Allerdings ist der Tourismus inzwischen der wichtigste Devisenbringer des zentralamerikanischen Staates, mit über drei Millionen jährlichen Touristen. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes zählen die brodelnden Vulkane El Arenal und Irazu, die weißen Sandstrände an der Drake Bucht, einige riesige Wasserfälle, die exotische Tier- und bunte Pflanzenwelt im Nationalpark Cahuita, der Nebelwald Monteverde, die Beobachtung der Schildkröten in Tortuguero sowie die koloniale Stadt San Jose.

Die Hauptstadt von Costa Rica ist San Jose mit etwa 400.000 Einwohnern im Stadtgebiet und fast zwei Millionen im Ballungsraum. Die Stadt liegt in einer Hochebene im Landesinneren, auf 1.170 Metern über dem Meeresspiegel.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten San Joses gehören das Nationaltheater, der Zentralmarkt die Nationalbibliothek, das Nationalmonument von Costa Rica, der Platz der Kultur, die alte Atlantik-Bahnstation, das Nationalmuseum von Costa Rica, die Zentralbank, das Jademuseum, der Gerichtshof, die katholische Kirche der Barmherzigkeit, der Central Park, der Platz der Künste, der Platz Juan Mora Fernandez, Chinatown, die Kirche aus rotem Backstein, das Art-Museum sowie die Kirche San Agustin.

Im Juni 2014 bereiste ich das bisher einzige Mal Costa Rica. Dabei durchquerte ich das Land mit dem Bus einmal komplett, aus dem nördlichen Nicaragua kommend. Nach mehreren kürzeren Stopps zuvor, legte ich danach einen längeren dreitätigen Aufenthalt in der Hauptstadt San Jose ein.

Übernachtet hatte ich in der Hauptstadt in einem gemütlichen Mittelklasse-Hotel, unweit des Stadtzentrums.

Die Stadt San Jose besitzt ein einmaliges Flair, ist super angenehm und absolut sicher für Touristen. Weil das Stadtzentrum relativ überschaubar ist, entschied ich mich, an beiden Tagen die Stadt größtenteils abzulaufen. Der langgezogene Stadtrundgang wurde dabei zu einem echten Erlebnis, weil fast an jeder Ecke etwas Interessantes passierte.

Am zweiten Abend unternahm ich eine längere Taxifahrt Richtung Flughafen, besser gesagt zum „Hard Rock Cafe“. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass der Weg dorthin ziemlich weit und relativ schwierig ist, hätte ich mir das wahrscheinlich erspart.

Nach zwei wirklich tollen Tagen in San Jose, führte ich am nächsten Morgen meine Reise durch Costa Rica fort. Die spannende Busfahrt mitten durch den tropischen Regenwald und entlang der hügeligen langgezogenen Karibikküste, war schon ein echter Höhepunkt. Die Fahrt führte mich durch den Tortuguero-Nationalpark und vorbei an den traumhaften Stränden, Manzanillo, Cocles sowie Chiquita, eine meiner schönsten Busreisen überhaupt.

Am nächsten Morgen hatte ich schließlich das wunderschöne Costa Rica verlassen, mit dem Bus in Richtung Panama.

Costa Rica ist für mich ein fantastisches Reiseland, mit einer durchgehend imposanten Natur, zwischen Karibik und Pazifik.

Eines Tages würde ich gern wieder zurückkommen, dann aber für einen etwas längeren Aufenthalt.