Visa- und Einreisebestimmungen Mongolei:
Reisepass erforderlich
Es wird kein Visum benötigt

Informationen vom Auswärtigen Amt zu Ihrer Mongoleireise:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/mongoleisicherheit/222842

Die Mongolei ist ein Binnenstaat in Zentralasien mit etwa 3,2 Millionen Einwohnern. Das Land grenzt im Norden an Russland und in den anderen Himmelsrichtungen an China.

Die offizielle Amtssprache des Landes ist Mongolisch und als Landeswährung wird der Mongolische Tugrik verwendet, dabei entspricht 1,- Euro etwa 3,- MNT.

Zu den größten Städten der Mongolei zählen Ulaanbaatar, Erdenet, Darchan, Mörön, Tschoibalsan, Ölgi, Nalaich sowie Ulaangom. Ein Großteil der mongolischen Bevölkerung bekennt sich zum buddhistischen Glauben.

Die Mongolei ist der weltweit am Dünnsten besiedelte Staat, besteht vorwiegend aus einer hügeligen Steppenlandschaft sowie aus der Wüste Gobi im Süden des Landes. Die höchste Erhebung auf dem mongolischen Staatsgebiet, ist der 4.374 Meter hohe Chüiten-Gipfel im westlichen Altai-Gebirge.

Die Mongolei mit einer Ausdehnung von rund 2.400 mal 1.300 Kilometern, gehört zu den rohstoffreichsten Ländern der Erde. Zu den zahlreichen Bodenschätzen gehören Gold, Silber, Diamanten, Erdöl, Molybdän, Kupfer, Kohle, Wolfram und Zink.

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig des Landes ist die Viehzucht, wo unter anderem Ziegen, Schafe, Pferde, Yaks, Rinder sowie Kamele gezüchtet werden. Die Landwirtschaft spielt wegen der strengen Winter und den schlechten Böden, eine eher untergeordnete Rolle. Vorwiegend für den Eigenbedarf werden dort Kartoffeln, Getreide, Bohnen, Gurken, Tomaten, Möhren, Knoblauch, Zwiebeln sowie Erbsen angebaut.

Obwohl die weite Landschaft der Mongolei teilweise traumhafte Kulissen zu bieten hat, ist die Tourismusbranche im Land bisher recht wenig ausgebaut. Die oftmals sehr langen und kalten Winter sowie die weiten Wege, machen das Land für ausländische Besucher eher unattraktiv.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Mongolei gehören der Altai Tavan Bogd-Nationalpark, der Hustai Nationalpark, der Gorkhi-Terelj-Nationalpark, das Yolyn Am-Tal, das Heimatkunde-Museum und das Erdene-Kloster in Kharakhorum, die Wüste Gobi, der Lake Hovsgol-Nationalpark, das Orkhon-Tal, der Terkhlin Tsagaan Nuur-Nationalpark, das Amarbayasgalant-Kloster von Amar Hiyd sowie der Chenresig-Tempel, das Manzshir-Kloster, die Nationale Kunstgalerie, die Statue von Marco Polo, der Bogd Khan Uul-Nationalpark, die Staatsoper, der 13. Jahrhundert-Nationalpark, der Hauptbahnhof, der Genghis Khan-Platz, das Zaisan-Memorial, das Heimatkunde-Museum, das Gandan-Kloster, das Lama-Tempel-Museum, der Ghengis Khan Statuen Komplex, die goldene Statue der Göttin Janraisig, der Winterpalast von Gogd Khan, das Dsaisan-Denkmal, der zentrale Süchbaatar-Platz , das Parlamentsgebäude, das Dashchoilin-Kloster, die orthodoxe Kirche, die Peter und Paul-Kathedrale, die Friedensbrücke, das Rathaus sowie das Kunstmuseum von Ulan Bator.

Die Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt der Mongolei ist Ulaanbaatar mit etwa 1,6 Millionen Einwohnern. Ulaanbaatar, oder auch Ulan Bator genannt, ist das politische, kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum des Landes und liegt auf einer Höhe von rund 1.400 Metern. In der Hauptstadt lebt fast die Hälfte der gesamten mongolischen Bevölkerung.

Im September 2016 besuchte ich das bisher einzige Mal die Mongolei für zwei Tage. Mein vorher gebuchtes Hotel, direkt am zentralen Hauptplatz von Ulan Bator, war der Ausgangspunkt von meiner ganztägigen Rundfahrt und meines anschließenden abendlichen Spazierganges.

Meine preiswerte Rundfahrt mit einem örtlichen Taxifahrer, brachte mich zunächst zum sehr imposanten, etwa eine Stunde von Ulan Bator entfernten Ghengis Khan Statuen-Komplex, anschließend zu einem Kloster im fantastischen bunten herbstlichen Gebirge sowie zu einem längeren Besuch bei einer Nomadenfamilie, die gerade eine Ziege geschlachtet hatte. Am Nachmittag standen dann sämtliche Höhepunkte der Hauptstadt Ulaanbaatar auf dem Programm.

Nach diesem erlebnisreichen und aufregenden Tag, ließ ich den Abend in meinem gemütlichen Hotelrestaurant, bei leckeren mongolischen Spezialitäten ausklingen. Vor der Nachtruhe gönnte ich mir noch einen kleinen Spaziergang zum nahegelegenen und schön beleuchteten Süchbaatar-Platz, dem absoluten Zentrum der Hauptstadt.

Am nächsten Tag flog ich dann wieder zurück nach Peking, wo dann das nächste Abenteuer Nordkorea auf mich wartete.