Visa- und Einreisebestimmungen Myanmar:
Reisepass erforderlich
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Myanmar ein Visum.
Es besteht für Touristen und für Geschäftsreisende auch die Möglichkeit, elektronisch ein Visum zu beantragen (eVisum).
Visakosten: 109,- USD

Informationen vom Auswärtigen Amt zu Ihrer Myanmarreise:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/myanmarsicherheit/212100

Myanmar, früher auch Burma oder Birma genannt, ist ein Staat in Südostasien mit etwa 55 Millionen Einwohnern. Das Land grenzt im Westen an Bangladesch und Indien, im Norden und Nordosten an China, im Osten an Laos, im Südosten an Thailand sowie im Süden und Südwesten an den Golf von Bengalen im Indischen Ozean.

Die offizielle Amtssprache Myanmars ist Birmanisch und als Landeswährung wird der Myanmarische Kyat verwendet, dabei entspricht 1,- Euro etwa 1.800,- MMK.

Zu den größten Städten des Landes zählen Rangun (Yangon), Mandalay, Naypyidaw, Bago, Taunggyi, Myitkyna, Mawlamyaing, Monywa, Pathein sowie Lashio. Fast 90% der Bevölkerung bekennen sich dabei zum buddhistischen Glauben.

Die Hauptstadt von Myanmar ist Naypyidaw mit etwa 1,3 Millionen Einwohnern. Die erst seit 2005 ernannte Hauptstadt, ist das politische Zentrum des Landes, mit allen Regierungsgebäuden.

Die mit Abstand größte Stadt des Landes und vormalige Hauptstadt ist Rangun, oder auch Yangon genannt, mit fast sieben Millionen Einwohnern.

Das Staatsgebiet Myanmars ist größtenteils bergig, mit der höchsten Erhebung des Landes, dem 5.881 Meter hohen Hkakabo Razi, gleichzeitig auch dem höchsten Berg Südostasiens. Fast die Hälfte der Landesfläche ist mit Wald bedeckt.

Myanmar gehört zu den ärmsten Staaten der Erde. Die Wirtschaft des Landes basiert vorwiegend auf geringe Rohstoffvorkommen wie Gold, Rubine, Jade, Saphire, Erdöl, Erdgas, Kupfer oder dem einzigartigen Painit, der Landwirtschaft, dem Drogenanbau sowie dem stetig steigenden Tourismus.

Durch den Anbau von Mohn und der damit verbundenen Opiumherstellung sowie der massenhaften Herstellung von Amphetaminen, ist Myanmar nach Afghanistan eines der wichtigsten Drogenproduzenten weltweit. Außerdem ist Myanmar ein internationaler Handelsplatz für illegale Wildtierprodukte, wo etwa Elfenbein, Tigerfelle oder Nashornzähne angeboten werden.

Myanmar ist seit der Öffnung des Landes vor wenigen Jahren, ein immer beliebter werdendes Reiseziel bei Touristen. Die inzwischen fast fünf Millionen ausländischen Besucher, erfreuen sich über ein enormes Angebot an Attraktionen des Landes. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Myanmars, gehören die Shwedagon-Pagode in Rangun – das größte und wertvollste buddhistische Bauwerk der Welt, der Goldenen Fels bei Kyaikto, die schwimmenden Gärten im Inle-See, das kulturelle Zentrum Mandalay, die alte Hauptstadt Bagan mit seinen fast 2.100 Tempeln, den Pagodenwald im Dorf Indein, die aus 800 Pagoden bestehenden Kakku-Pagoden von Taunggyi, der Goldene Palast, der Mahamuni-Tempel und die Mahamuni-Pagode in Mandalay, die Wandmalereien in den Po Win Daung-Höhlen, das Goldene Dreieck – wo sich die Länder Thailand, Laos und Myanmar auf dem Mekong treffen, die schneeweiße Pagode von Mingun, die kleinen Pagoden und das größte Buch der Welt in Mandalay, die Höhlen von Pindaya, die Shwesandaw-Pagode und der Htilominlo Pahto-Tempel in Bagan, die Sadan-Höhle in Hpa An, die unzähligen Buddhas im Thanboddhay Paya-Tempel von Monywa, der Nationale Kandawgyi Park, die Shwezigon Pagode in Bagan, das Gokteik-Viadukt von Nawnghkio, das Kloster von Nyaungshwe sowie die Synagoge, die Saint Mary Kathedrale, der riesige liegende Chaukhtatgyi-Buddha, das U Thant Haus, die Swe Taw Myat-Pagode, die Botahtaung-Pagode, der Hauptbahnhof, die Baungdawgyoke-Pagode und das Sekretariat – der alte britische Regierungssitz in Yangon.

Im September 2014 besuchte ich Myanmar für zwei Tage. Mit der Billigfluglinie Air Asia flog ich von Bangkok nach Rangun und wohnte eine Nacht in einem eher schlechten Hotel der Stadt. Zu diesem Zeitpunkt, als das Land für den internationalen Tourismus gerade geöffnet wurde, hatte sich allerdings die Auswahl auf maximal zehn Hotels beschränkt. Die nur zwei etwas besseren Hotels Ranguns, waren aufgrund der hohen Nachfrage aber völlig überteuert.

Nach meiner Ankunft im Hotel am frühen Morgen, unternahm ich anschließend eine ganztägige Stadtrundfahrt. Diesen Ausflug hatte ich bereits während meiner Fahrt zum Hotel, beim Taxifahrer für super preiswerte 20,- Euro gebucht.

In Rangun gab es unfassbar viel zu sehen und die Zeit verging rasend schnell. Die Jagd von einem Höhepunkt zum anderen, endete mit dem Einbruch der Dunkelheit und mit unzähligen interessanten Erlebnissen an nur einem Tag. Der eindeutige Höhepunkt des Tages, war die riesige und faszinierende Shwedagon-Pagode.

Den Abend verbrachte ich in einer der vielen günstigen Restaurants oder Bars, in einer angenehmen Atmosphäre mit sehr freundlichen einheimischen Menschen.

Da mein Rückflug bereits am nächsten Mittag wieder nach Bangkok startete, war mein Aufenthalt im schönen Myanmar leider viel zu kurz. Doch eines Tages komme ich wieder, dann bestimmt in einem viel besseren und neu gebauten Hotel sowie garantiert mit weiteren Besuchen in Bagan und Mandalay.