Visa- und Einreisebestimmungen Malediven:
Reisepass erforderlich
Touristenvisa bis zu 30 Tagen werden bei der Einreise in die Malediven kostenlos am Flughafen erteilt.

Informationen vom Auswärtigen Amt zu Ihrer Maledivenreise:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/maledivensicherheit/220382

Die Malediven sind eine Inselgruppe im Indischen Ozean mit etwa 450.000 Einwohnern. Der Staat besteht aus insgesamt 19 Atollen, mit rund 1.200 Inseln, von denen ungefähr 300 bewohnt sind.

Die Malediven befinden sich rund 1.000 Kilometer südwestlich von Sri Lanka und Indien, die Staatsreligion ist ausschließlich der Islam. Andere ausgeübte Religionen sind auf dem Inselstaat strengstens verboten und werden strafrechtlich verfolgt.

Die offizielle Amtssprache des Landes ist Dhivehi und als Landeswährung wird die Maledivische Rufiyaa verwendet, dabei entspricht 1,- Euro etwa 18,- MVR.

Zu den größten Orten des islamischen Inselstaates zählen Male, Addu City, Hithadhoo, Naifaru, Fuvahmulah, Villingili, Kulhudhuffushi sowie Thinadhoo.

Auf den Malediven herrscht ein durchgehend warmes tropisches Klima. Die höchste Erhebung des Landes beträgt lediglich 2,5 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Wirtschaft der Malediven basiert vorwiegend auf dem Tourismus, aus einer geringen Landwirtschaft mit dem Anbau von Maniok, Süßkartoffeln, Hirse und Kokosnüssen sowie dem Fischfang mit der Verarbeitung von Thunfischen und Bonitos.

Der stetig steigende Tourismus mit inzwischen rund 1,5 Millionen jährlichen Besuchern, brachte dem Inselstaat und deren Bewohnern einen beachtlichen Wohlstand, aber auch soziale Probleme. Neben den vielen neuen Millionären und Gutverdienern, ist die Mehrheit der Bevölkerung stets verarmt.

Die Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt auf den Malediven ist Male, auf der gleichnamigen Insel, mit etwa 180.000 Einwohnern. Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Inselstaates.

Durch den rasanten Einwohnerzuwachs ist Male heutzutage die dichtbesiedelte Stadt der Welt und wurde deshalb in den vergangenen Jahren durch Aufschüttungen künstlich vergrößert.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Male gehören der Hafen, die alte Freitags-Moschee aus Korallenstein, das Islamische Zentrum, die Eid-Moschee, der Fischmarkt, die Hulhumale-Moschee, das Nationalmuseum, die Große Freitags-Moschee, der Gemüse-Markt sowie viele umliegende paradiesische Inseln mit imposanten weißen Sandstränden.

Im Dezember 2011 besuchte ich das bisher einzige Mal die Malediven für drei Tage. Es war einer meiner ersten Länder, nachdem kurz vorher die Idee entstanden war, die komplette Welt zu bereisen.

Nach der Ankunft auf der vorgelagerten Flughafen-Insel, sorgte eine ständige Fährverbindung für meinen kostenlosen Transport auf die Hauptinsel Male. Auf Male hatte ich für zwei Nächte ein günstiges Mittelklasse-Hotel gebucht und daher meinen Aufenthalt nur auf diese Insel beschränkt.

Die Insel Male ist für ihre Größe wirklich wahnsinnig bevölkert, aber irgendwie war es nicht wirklich störend. In ungefähr zwei Stunden war ich einmal komplett außen um die Insel gelaufen, bevor ich mich später in das Stadtzentrum wagte.

Der Rundgang war die ganze Zeit irgendwie spannend, weil ständig einige unvorhergesehene Dinge passierten. Mal kamen Leute mit riesigen Thunfischen entlanggelaufen, wobei die Fische auf der Straße lang schleiften oder an den gut ausgebauten Promenaden am Meeresufer, waren teilweise so zahlreiche bunte Fische wie in einem großen Freiluft-Aquarium zu beobachten, dass ich einfach für mehrere Minuten stehen blieb. Das Stadtzentrum glich einer einzigen Einkaufsmeile, mit einem allerdings enormen Verkehrsaufkommen. Aufgrund der islamischen Staatsreligion, gibt es auf Male keine Bars oder Diskotheken, also auch kein wirkliches Nachtleben. Spätestens so gegen 23 Uhr gingen dort die meisten Lichter aus.

Auch ohne auf einer der inzwischen fast 100 Touristeninseln zu wohnen, fand ich die Malediven sehr interessant und sehenswert.

Eines Tages komme ich bestimmt wieder, aber dann mit Sicherheit nicht allein.